Côtes du Rhône Villages

De la générosité et du caractère !

Köstlich wie die Früchte auf dem Markt der Provence. Duftend wie aromatische Pflanzen.

  1. Der Wein „Villages“ hat vielfältige Persönlichkeiten und Gesichter zu bieten. Alle Sorten stammen aus dem Département Rhône, sind aber dennoch unglaublich vielfältig! In jedem Wein steckt die Seele eines Dorfes. Die Seele des Terroirs und des Winzers, eine Seele, die Sinne und Geist anspricht.
    Christophe Tassan

    Sommelier und Botschafter des Rhonetals

    Der südliche Teil des Weinbaugebietes der Côtes du Rhône Villages erstreckt sich über Schwemmlandterrassen und -ebenen der Rhone und über verschiedene Hügel, an deren Hänge sich hoch oben so viele Bergdörfer schmiegen.

    Wohlgeschmack




    Rotweine: mindestens 50 % Grenache, mindestens 20 % Syrah und/oder Mourvèdre, weitere zugelassene Rebsorten der Appellation: höchstens 20 %.
    Roséweine: mindestens 50 % Grenache, mindestens 20 % Syrah und/oder Mourvèdre, weitere zugelassene Rebsorten: höchstens 20 %, höchstens 20 % weiße Rebsorten (Grenache, Clairette, Marsanne, Roussanne, Bourboulenc und Viognier). Weißweine: Grenache Blanc, Clairette Blanche, Marsanne Blanche, Roussanne Blanche, Bourboulenc, Viognier, weitere zugelassene weiße Rebsorten: höchstens 20 %.
    Die Rotweine haben einen „großzügigen“ Charakter und sind mit Wild, provenzalischem Schmorbraten, allen Arten von gefülltem Gemüse sowie Trüffelzubereitungen stets eine gute Partie.
    Diese „eleganten und feinen“ Weine empfehlen sich zu Speisen wie Gourmet-Salaten, Innereien (Kalbsleber, Nieren, Kalbsbries), Entenbrust, Kalbfleisch, Schweinebraten, Lammragout oder auch zu Hart- und Halbhartkäse.

    Die Weißweine mit ihren blumigen Noten sind die perfekten Begleiter zu warm oder kalt servierten Schalentieren, Geflügel in Rahmsoße, Kaninchenfrikassee, und passen zu allen Käsesorten, Blauschimmelkäse und frischem Ziegenkäse.

    Die fruchtigen Roséweine lassen sich wunderbar auf alle Rohgemüsesorten und gemischten Salate, auf Hähnchenfilets, Wurstaufschnitt, Grillgut und jedes exotische Gericht abstimmen.

  2. Geschichte

    Mit dem Dekret vom 2. November 1966, ergänzt am 25. August 1967, wurde die A.O.C.-Auszeichnung „Côtes du Rhône Villages“ eingeführt, zu der heute 95 Gemeinden zählen.

    Lastenheft der Appellation aufrufen (INAO)

    1966
    Gründung der AOC Côtes du Rhône Villages
  3. Geografie

    Die 95 Gemeinden mit A.O.C.-Status sind auf die 4 Departements im Süden des Weinbaugebietes verteilt: Ardèche, Drôme, Gard und Vaucluse.

    Klima

    Mediterran. Das Weinbaugebiet, über das der Mistralwind mit seiner reinigenden und trocknenden Wirkung hinwegweht, profitiert vor allem von einem außergewöhnlichen Klima mit vier verschiedenen Witterungsperioden: zwei Trockenperioden (eine kurze im Winter und eine sehr lange im Sommer) sowie zwei Regenperioden, eine im Herbst (mit sehr starken Regenfällen) und eine im Frühling. Die Sommer sind heiß und trocken, was mit den nach Norden ziehenden, subtropischen Antizyklonen zusammenhängt, und werden von manchmal heftigen Gewitterepisoden unterbrochen. Die Winter sind mild. Es regnet kaum und schneit selten.

  4. Die Böden

    Dort finden sich dieselben Böden wie auf dem Gebiet der A.O.C. Côtes du Rhône; die berücksichtigten Kriterien wie Klima und Bodenbeschaffenheit werden jedoch in Anbetracht der Produktionsregeln dieser Appellation strenger eingehalten. Im Allgemeinen gehen aus den steinigen Lehm-Kalkböden dichte, „großzügige“, farbenfrohe und vollmundige Weine mit mächtigen Aromen hervor. Die trockenen und steinigen Böden sind die Basis für angenehme, elegante, feine und fruchtige Weine.

  5. Zahlen

    Produktionsfläche

    8 627 hectares

    Gesamtproduktion

    338 452 hl

    Farbe

    • 96% Rot
    • 3% Weiss
    • 1% Roséwein

    Durchschnittlicher
    jährlicher Ertrag

    39 hl/ha

    *Exportzahlen nach der letzten Studie der Exportströme

    Quelle: Erntemeldung 2016