Crozes-Hermitage

Das größte Weinbaugebiet der nördlichen Appellationen.

Prêt-à-Porter… der Luxusklasse!

  1. Der durststillende und schmeichelnde Crozes-Hermitage lädt immer wieder dazu ein, die fruchtige und blumige Frische zu erkunden. Hier dauert der Frühling länger an.
    Christophe Tassan

    Sommelier und Botschafter des Rhonetals

    Am linken Ufer der Rhone, auf der Höhe des 45. Breitengrads, liegen die Weinberge von Crozes-Hermitage. Das größte Weinbaugebiet der nördlichen Appellationen erstreckt sich über 11 Gemeinden des Departements Drôme.
    Der berühmte Cru-Wein Crozes-Hermitage existiert als Rotwein aus der Rebsorte Syrah und als Weißwein, für den die Rebsorten Roussanne und Marsanne verwendet werden. Die Syrah-Traube bietet hier ein schönes Gleichgewicht zwischen der Frucht und den Tanninen. Die Rotweine entwickeln angenehme blumige Aromen, auch wenn manche Winzer auf die verführerische Robustheit setzen. Der rote Crozes-Hermitage präsentiert sich als eleganter ausgewogener Wein, den man mit Freude trinkt.

    Wohlgeschmack




    Die Rotweine, die aus dieser Weinlage hervorgehen, ähneln der Rebsorte Syrah. Sie sind üppig und süß und haben eine granatrote Robe. Die Nase enthält rote Früchte sowie blumige Aromen. Der Crozes-Hermitage ist ein Wein mit mittlerer Lagerfähigkeit, der sich bereits sehr jung genießen lässt. In seinen ersten Jahren ist er frisch und entwickelt im Laufe der Jahre animalischere Noten von Gewürzen und Leder. Die aus Marsanne und Roussanne gekelterten Weißweine haben eine schöne goldgelbe Farbe, sind ölig im Mund, jedoch trocken und ausgewogen. Sie zeigen außerdem eine schöne blumige Nase mit einem Hauch von getrockneten Früchten.

  2. Geschichte

    Die Appellation Crozes-Hermitage wurde im Jahre 1937 gegründet. Damals war sie auf eine einzige Gemeinde, Crozes-Hermitage, begrenzt. Deren Namen trägt sie aufgrund der Bekanntheit, die sie dank einiger für die Appellation A.O.C. Hermitage ausgewählten Parzellen erzielt hatte. Erst im Jahre 1952 wurden die zehn anderen umliegenden Gemeinden in das Dekret aufgenommen. Dieses Gebiet wurde lange Zeit hauptsächlich für Obstgärten (Zentrum und Süden) oder als Brachland (Norden) genutzt. Erst nach der Erweiterung der Appellation entwickelte sich das Weinbaugebiet.

    Lastenheft der Appellation aufrufen (INAO)

    1952
    Gründung der AOC Crozes-Hermitage
  3. Geografie

    Crozes-Hermitage ist das größte Weinbaugebiet der nördlichen Appellationen. Es liegt auf der Höhe des 45. Breitengrads und erstreckt sich über 11 Gemeinden der Drôme am linken Ufer der Rhone, nördlich, südlich und östlich der Stadt Tain-l’Hermitage. Es befindet sich 20 km nördlich von Valence und 3 km nördlich des Dorfes Tain-l’Hermitage.

    Klima

    Das sehr ausgedehnte Weinbaugebiet Crozes-Hermitage wird von zwei Phänomenen beeinflusst...
    Im Norden ist das Klima gemäßigt, mit einem beinahe permanent wehenden Wind, der die Luft entlang des Rhone-Korridors austrocknet; wenn der Wind von Norden her weht, bringt er im Sommer schönes Wetter und frische Luft, aber eisige Kälte im Winter. Weht er von Süden her, werden dadurch im Allgemeinen Gewitterstörungen angekündigt. Die Luft ist schwer zu ertragen, vor allem im Sommer.
    Ab diesem Breitengrad wird der Einfluss des mediterranen Klimas spürbar… Die jährliche Sonneneinstrahlung (ca. 2.400 Stunden in Valence) geht mit heißen, trockenen Sommern einher, mit einer Durchschnittstemperatur von 20°C im Monat Juli. Während der mäßig kalten Winter herrscht ein semi-kontinentales Klima von einem etwas schlechteren Typus. Der jährliche Niederschlag ist mäßig, und am Sommerende sind die Regenfälle besonders heftig (insbesondere im September wegen des Cevennen-Effektes bzw. Cevennen-Gewitters, das mit Wolkenbrüchen einhergeht).

  4. Die Böden

    Le vignoble est vaste et les sols sont assez divers. La partie la plus importante, située au sud et à l'est de Tain-l'Hermitage est composée de couches épaisses de cailloutis roulés, de différentes époques glaciaires mêlés à de l'argile rouge et formant des reliefs relativement plats, appelés plateaux ou terrasses (les Chassis, les Sept Chemins…). Au nord-ouest, on trouve des terroirs aux reliefs de coteaux assez accentués. Vers Larnage et Crozes-Hermitage, c'est une terrasse caillouteuse recouverte de lœss ou de sable blanc kaolinique ; les communes du nord (Erôme, Serves et Gervans) sont sur des sols granitiques recouverts également de lœss.


  5. Zahlen von Crozes-Hermitage

    Produktionsfläche

    1 683 hectares

    Gesamtproduktion

    80 314 hl

    Farbe

    • 92% Rot
    • 8% Weiss

    Durchschnittlicher
    jährlicher Ertrag

    48 hl/ha

    *Exportzahlen nach der letzten Studie der Exportströme

    Quelle: Erntemeldung 2016